ANNA SYKORA

Schon als ich 1992 meine Porzellanwerkstatt in Berlin gründete war ich davon überzeugt, dass die sinnliche Wahrnehmung meiner Gefäße von großer Bedeutung ist. Deshalb werden sie nicht, wie üblich, in Formen gegossen, sondern ich drehe sie von Hand auf der Töpferscheibe. Nur wenige Porzellanmassen lassen das zu, und die Arbeit damit erfordert großes handwerkliches Können und Konzentration. So unterscheidet sich jedes Stück der kleinen Serien um ein weniges vom anderen und erhält seinen eigenen Charakter.


„Terra Sigillata“ ist der Fachbegriff für eine Dekorationstechnik, die ihren Ursprung in der Antike hat. Das Verfahren ist sehr aufwändig - ich stelle die Mischungen aus extrem feinen Tonen selbst her. Das Ergebnis ist eine Farbigkeit und eine Oberfläche, wie man sie sonst auf Porzellan kaum findet.


Meine Arbeiten können uneingeschränkt benutzt werden und dürfen selbstverständlich auch in die Spülmaschine. Ich möchte, dass mein Gefässe ungewöhnlich und schön aussehen. Aber besonders freut es mich, wenn sie in die Hand genommen und im täglichen Leben verwendet werden.

LSA International im wohn,garten Köln